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Sachsenmord und Sachsenhain in Verden 
 
Die skandalöse Behandlung des Sachsenhains durch die Kirche zeigt, dass manche Legenden ein zähes Leben haben. Deshalb ist es wichtig, sich mit den Verharmlosern des Massenmordes in Verden auseinanderzusetzen.

Autor: Jürgen Rieger
44 Seiten Broschüre

AGG 
8.00 CHF 
Germanen gegen Rom 
Ein europäsicher Schicksalskampf 
Waren es wilde germanische Horden oder einzelne unzivilisierte Stämme, die Roms hervorragend ausgebildete und ausgerüstete Legionen immer wieder besiegten und schliesslich das Imperium zerschlugen? Diese vielfach noch gängige Vorstellung wird vom Verfasser gründlich wiederlegt, indem er überzeugend darstellt, dass nur ein ebenbürtiger Gegner mit hoher Kultur, ausgereifter Strategiekunst und einheitlichen Oberbefehl dem römischen Weltreich auf der Höhe seiner Macht jahrhundertelang widerstehen und es dann überwinden konnte. An vielen Einzelheiten des mehrhundertjährigen Ringens wird die Schicht römischer Kriegspropaganda und Erfolgsmeldungen von den geschichtlichen Tatsachen abgetragen, so dass eine neue Sicht der germanischen Zeit vor und während der Völkerwanderung entsteht: Ein neues Kapitel der Germanenforschung hat damit begonnen.

Autor: Konrad Höfinger
349 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen.

Grabert-Verlag 
16.00 CHF 
Germanische Vorzeit 
Familie Staat Gesellschaft 
Als Meister anschaulicher Darstellung erweist sich der Vorgeschichtsforscher an der Universität Halle in den 30er Jahren, Prof. Dr. Walther Schulz. Er entwirft ein lebendiges Bild der Rollen von Mann und Frau in der germanischen Familie, von Ehe, Treue, Kampf, Kindern, verwandtschaftlichem Zusammenhalt und Totenkult. Der zweite Teil der Schrift erzählt nach Überlieferung und Bodenfunden, was wir über die Staatenbildung vor der Zeitenwende wissen, über Verwaltung, Volksversammlung, Gerichtsbarkeit und Landesverteidigung. Wir erfahren, wie sich die Gesellschaft in Adelige, Freie, Vornehme, Unfreie und Fremde gliederte und in Beschäftigung, Wohnverhältnissen, Besitz und Ansehen unterschied.

Autor: Walther Schulz
104 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen

OHV-Verlag
 
16.00 CHF 
Die grossen germanischen Fürsten 
 
Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind die grossen germanischen Herrschergestalten viel zu wenig beachtet worden. Nachdem lange Zeit die Darstellungen römischer Geschichtsschreiber unsere Vorstellungen über die Germanen prägten, konnten seit dem 19. Jahrhundert Erkenntnisse von Sprachforschern und Archäologen unser Wissen erweitern. Der Historiker Kurt Pastenaci macht in dieser erstmals 1939 erschienen Untersuchung deutlich, was wir Deutschen unseren germanischen Vorfahren zu verdanken haben: die Befreiung vom römischen Joch dem Cherusker Arminius, den Besitz Süddeutschlands den Sueben, die Sicherung der Donau den Markomannen, die Bewahrung des germanischen Einflusses in Ostdeutschland, insbesondere in Schlesien, den Wandalen. So erschliesst sich ein Zeitraum von der Vor- und Frühgeschichte über die Völkerwanderung bis ins Mittelalter, in dem wir Deutschen auf eine geschlossene Reihe überragender germanischer Führerpersönlichkeiten blicken können.

Autor: Kurt Pastenaci
78 Seiten Klappbroschüre, mit div. Abbildungen.

Lesen & Schenken Verlag 
18.00 CHF 
Die Vorgeschichte des deutschen Volkes 
Indogermanen Germanen Slawen 
Seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts haben moderne archäologische Forschungsweisen wie die Radiocarbon- und Lumineszenz-Methode, die Dendrochronologie oder die statistische Anthropologie unser Bild von der Vor- und Frühzeit Mitteleuropas wesentlich erweitert. Viele neue Ausgrabungen in Rußland und im übrigen Osteuropa brachten wertvolle Funde. Zusammen haben sie überraschende Ergebnisse gebracht, zum Beispiel: Die Großsteingräber Nordwesteuropas haben sich als viel älter als die des Vorderen Orients erwiesen, die ältesten Wagen und Räder sind in Norddeutschland gefunden worden, und die früher nach dem Motto ›Ex oriente lux‹ angenommenen Kulturübermittlungen aus Vorderasien nach Mitteleuropa haben ihre Richtung gewechselt.

Das vorliegende Werk des Münchener Ordinarius faßt aus den verschiedenen Wissenschaftsbereichen die neuen Ergebnisse zur Vor- und Frühgeschichte Mit- tel- und Osteuropas, zu denen wesentlich auch die Sprachforschung gehört, in umfassender Weise zusammen. Dabei werden auch eingehend die aussagekräftigen Meßergebnisse aus der vor allem von der Arbeitsgruppe um die verdiente Anthropologin Ilse Schwidetzky erstellten Mainzer anthropologischen Datei statistisch ausgewertet. Auf überzeugende Weise kann dadurch mit Methoden der exakten Naturwissenschaften nachgewiesen werden, daß seit dem Ende der jüngeren Steinzeit die Landschaften zwischen Rhein und Oder, die Urheimat der Indogermanen, stets von artgleichen Menschen besiedelt wurden, daß also insbesondere für das Gebiet Deutschlands seit den Zeiten der Ur-Indogermanen Bevölkerungskontinuität bestand.

Diese frühe Entwicklung der aufeinanderfolgenden, heute greifbaren und von ihren Nachbarn absetzbaren Kulturen wird im einzelnen geschildert, insbesondere die kulturelle Revolution am Ende des Neolithikums mit dem Beginn der Seßhaftigkeit und intensiver landwirtschaftlicher Wirtschaftsmethoden. Schon vor der Bronzezeit, einem kulturellen Höhepunkt für Nordeuropa, war mit der Bildung der Germanen und der Abtrennung deren Sprache vom Indogermanischen ein weiterer wichtiger Schritt getan.

In den Jahrhunderten v. d. Ztw. erfolgt dann die Ausbreitung der Germanen nach Süden und Südosten bis zum Schwarzen Meer, die in die eigentliche Völkerwanderung ab 375 n. d. Ztw. einmündet. Für diese Zeiten werden die einzelnen germanischen Stämme auch namentlich und mit ihren Anführern und Königen durch Überlieferung antiker Schriftsteller greifbar. Wie diese Stämme - auch in Auseinandersetzungen mit Rom - zu Völkern werden und Staaten gründen - zum Teil in der Fremde, wo sie nach Jahrhunderten untergehen -, wird ausführlich beschrieben.

Autor: Helmut Schröcke
816 Seiten mit gebunden, mit div. Abbildungen

Grabert-Verlag 
18.00 CHF 
Vom Ursprung der Deutschen 
30 000 Jahre Vorgeschichte des deutschen Volkes 
Die deutsche Jugend lernt in der Schule vieles von den ›klassischen‹ Kulturen am Mittelmeer und im Nahen Osten, aber herzlich wenig von der Vorgeschichte der Deutschen. Populärwissenschaftliche Bücher bauen auf neuen Funden um der Sensation willen kühne Theorien auf, wie es jetzt mit dem ›Ötzi‹ geschah. Aber auch die Fachwissenschaft konnte bisher die vielen Widersprüche in der Vorgeschichte nicht klären. Vor allem in der Indogermanen frage herrscht mehr Willkür als Durchblick. Dieses Buch stützt sich vor allem auch auf die modernen Ergebnisse der Kulturgeschichte des Handwerks und kommt so zu grundlegend neuen Erkenntnissen. Hier erhalten wir endlich klare Antworten: für die Herkunft der Kelten, den Stammbaum der europäischen Völker, die Verwandtschaft zwischen den Deutschen und ihren indogermanischen Vettern. Und das Buch widerlegt die alte Mär, alle Kultur stamme aus dem Orient: die Schrift, der Schiffbau, die Navigation, die Eisenverhüttung, die Erfindung des Stahls und des Wagens - das sind unter anderen Kulturbeiträge aus der Urheimat der Deutschen.

Autor: Hans Jürgen Marquardt
240 Seiten Klappbroschüre, mit div. Abbildungen

Grabert Verlag 
25.50 CHF 
Wiedergeburt 
Das Wissen der Völker 
Die Vorstellungen, die die Völker im Laufe ihrer Geschichte von der Wiedergeburt hatten, sind gewiss nicht gleich, aber doch einander so ähnlich, dass die Gesamtheit dieser Erkenntnisse fast als Naturgesetz gelten kann. Eine folgerichtige und naturwissenschaftliche Durchforschung dieses grossen Fragenbereichs ergibt erstaunlich übereinstimmende Ergebnisse, die in den frühen schamanischen Stammesgesellschaften ihre erste Ausprägung fanden und teilweise bis heute lebendig geblieben sind. Wer der geistigen Entwicklung in unserer Geschichte aufmerksam folgt, wird staunen, wie viele unserer Denker die Wiedergeburtsvorstellung lebhaft befürworten und wie tief diese in unserem Bewusstsein verankert ist. Auch das frühe Christentum stand noch ganz im Einklang mit dieser uralten und weltweiten Erkenntnis.

Der Autor hat auf weiten Reisen und in tiefgreifenden Erlebnissen bei einfachen Volksstämmen und Religionsgemeinschaften ein Wissen erworben, das zu den Ursprüngen unserer Kultur zurückführt. Seine Folgerungen sind vorsichtig aber erfahrungsgetragen vorgebracht und können als gemeinsamer Nenner zahlreicher heutiger Veröffentlichungen zum Thema gelten.

Autor: Uwe Topper
400 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen

Hohenrain Verlag 
34.00 CHF 
Völkermorde vom Altertum bis zur Gegenwart 
Verbrechen gegen die Menschlichkeit 
Seit den ältesten Überlieferungen der menschlichen Geschichte wird von Kriegen zwischen Stämmen und Völkern berichtet. Dass mit solchen Auseinandersetzungen auch vielfach ein Völkermord verbunden war, ist meist unbekannt. Doch schon die frühesten Tontafeln aus dem Nahen Osten bezeugen ein solches Abschlachten ganzer Bevölkerungen durch den Sieger nach einem Krieg, wie es auch die alten Berichte der Bibel anführen. Ging es dabei im Altertum jeweils um Hunderte oder Tausende von Opfern, darunter auch Frauen und Kinder, so verloren ab dem späten Mittelalter manchmal Millionen von Menschen bei solchen Katastrophen ihr Leben, etwa unter der Mongolenherrschaft des Dschingis Khan und Tamerlan, die im 13. Jahrhundert weite Landschaften ausmordeten, bei der europäischen Besiedlung beider Amerikas, im und nach dem Zweiten Weltkrieg oder im modernen China und Afrika.

Dieses Buch schildert in umfassender Weise und chronologischer Anordnung die Völkermorde in den verschiedenen Erdteilen von der Antike bis zur Gegenwart, gibt die Zahlen der Opfer sowie die Art und Weise ihrer Ermordung an und nennt die Gründe für diese Verbrechen. Einleitend werden jeweils der geistige Hintergrund und die für diese Untaten wirksamen Ideologien kurz geschildert. Auch der Völkermord an den Deutschen in und nach den beiden Weltkriegen wird gebührend beschrieben. Viele meist zeitgenössische Abbildungen ergänzen die Ausführungen.

Autor: Hans Meiser
448 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen.

Grabert Verlag




 
33.00 CHF 
Nordsee-Atlantis 
Ursachen, Verlauf und Folgen der Atlantischen Kriege 
Wer sich mit der Vorgeschichte Europas beschäftigt, der kommt früher oder später an einem Thema nicht vorbei: Atlantis. In dem vorliegenden Buch Nordsee-Atlantis wird nicht nur durch viele Belege gezeigt, warum die allermeisten Lokalisationstheorien in Wahrheit überhaupt nichts mit dem sagenumwobenen Eiland zu tun haben und warum ausgerechnet der Pastor Jürgen Spanuth richtig lag, als er es in der Nordsee vermutete. Auch die Folgen des Untergangs treten nämlich in den Fokus einer eigenständigen Betrachtung.

In seinem Atlantisbericht – der einzigen direkten Quelle – beschreibt Platon zwar detailliert die Lage der Insel und des dazugehörigen Festlands, es handelt sich aber grundsätzlich um einen Kriegsbericht. Eine gewaltige Streitmacht, heißt es, zog nach der Zerstörung ihrer Heimat übermütig gegen ganz Europa und Kleinasien zu Felde. Die schicksalhaften Naturkatastrophen, von denen Platon erzählt, werden sowohl mit Hilfe der antiken Mythologie als auch durch Ergebnisse der Archäologie, Physik und Geologie rekonstruiert. Schritt für Schritt und in gemeinverständlicher Form entsteht so ein immer klareres Bild von jener Kultur, die um 1200 v. Chr. ihr vorzeitiges Ende fand.

Wie die unter Pharao Ramses III. in Medinet Habu entstandenen Reliefs und viele weitere wissenschaftlich fundierte Artefakte mit eindrucksvollen Bildern bezeugen, drangen die Völker aus dem Norden bis nach Ägypten vor und besetzten dabei weite Gebiete in Griechenland, dem völlig ausgebrannten Hethiterreich und der Levante. Die letzte und gleichsam gewaltigste Schlacht im Nildelta sollte ein für allemal die Ansprüche auf dessen fruchtbares Ackerland entscheiden. Die Germanen-Atlanter griffen hier von drei Seiten an, nämlich von Syrien im Osten, gemeinsam mit verbündeten Libyern im Westen und – bereit für den größten frühzeitlichen Seekampf überhaupt – mit einer mächtigen Flotte vom Meere aus.

Autor: Arno Behrends
376 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen und Karten in Farbe und Schwarz-Weiss.

Grabert-Verlag 
25.00 CHF 
Entscheidungsschlachten der westlichen Welt 
 
Einer der bedeutendsten Militärhistoriker des 20. Jahrhundert, der britische Generalstabsoffizier John F. C. Fuller, zeichnet in seinem epochalen Hauptwerk die entscheidenden Schlachten der westlichen Welt von der Antike bis zum Zweiten Weltkrieg. Er stellt die militärischen Begegnungen in den größeren Zusammenhang ihrer jeweiligen Epoche, schildert ihre historischen Hintergründe sowie ihre Auswirkungen auf den Fortgang der Geschichte. Ausführlich erläutert er zudem Neuerungen in der zeitgenössischen Bewaffnung, Ausrüstung und Taktik, so daß sein Werk zugleich einen profunden Überblick über drei Jahrtausende Waffentechnik darstellt. Der internationale Bestseller liegt hier, mit zahlreichen Abbildungen versehen, leicht gekürzt erstmalig in deutscher Sprache vor.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort Generalmajor a. D. Franz Uhle-Wettler 7

Einführung: Das Zeitalter der Großreiche

Die Schlachten von Salamis, 480 v. Chr., und Platäa, 479 v. Chr 18
Die Belagerung Syrakus', 415-413, und die Schlacht von Aigospotamoi, 405 v.Chr 22
Chronik: der Kampf um die Vorherrschaft in Griechenland
Die Schlacht von Gaugamela oder Arbela, 331 v. Chr 27
Chronik: Der Aufstieg Makedoniens
Die Schlachten am Metaurus, 207, und von Zama, 202 v.Chr 36
Chronik: Der Aufstieg Roms und sein Kampf mit Karthago
Die Schlacht von Pydna, 168 v. Chr 46
Chronik: Die Errichtung des Römischen Imperiums
Die Belagerung von Dyrrhachium und die Schlacht von Pharsalus, 48 v. Chr 52
Chronik: Der Kampf um die Vorherrschaft im Römischen Reich
Die Schlachten von Philippi, 42 v. Chr. und Actium, 31 v. Chr 63
Chronik: Der Untergang der römischen Republik
Die Schlacht im Teutoburger Wald, 9 n. Chr 72
Chronik: Die Sicherung der Reichsgrenzen
Die Schlacht von Adrianopel, 378 81
Chronik: Die ›Pax Romana‹
Die Schlacht von Chälons oder auf den Katalaunischen Feldern, 451 90
Chronik: Die Völkerwanderung
Die Schlachten von Tricamarum, 533, und Tadinae, 552 99
Chronik: Die Eroberung Italiens durch die Ostgoten
Die Belagerung von Konstantinopel, 717-18, und die Schlacht von Tours, 732 109
Chronik: Aufstieg und Ausdehnung des Islam
Die Schlacht von Hastings, 1066 119
Chronik: Die Wiedergeburt des Reiches in Westeuropa
Die Schlacht von Mantzikert, 1071 128
Chronik: Der Verfall des Kalifats und die Erneuerung des Byzantinischen Reiches
Die Schlacht von Hattin, 1187 136
Chronik: Der Gegenangriff des Christentums
Die Schlachten von Sluis, 1340, und Crecy, 1346 146
Chronik: Die Auflösung des westlichen Reiches und der Aufstieg Frankreichs und Englands
Die Aufhebung der Belagerung von Orleans, 1428-1429 155
Chronik: Das Ende des Mittelalters
Die Belagerung und Einnahme Konstantinopels, 1453 164
Chronik: Die Entstehung des Osmanischen Reiches
Die Belagerung von Mälaga, 1487, und die Einnahme von Granada, 1492 174
Chronik: Die Rückeroberung und Vereinigung Spaniens
Die Seeschlacht von Lepanto, 1571 183
Chronik: Die Vorherrschaft des spanischen Reiches im Westen und des osmanischen im Osten
Die Niederlage der spanischen Armada, 1588 193
Chronik: Die Rivalität zwischen England und Spanien
Die Schlachten von Breitenfeld und Lützen, 1631 und 1632 203
Chronik: Die Spaltung der Christenheit
Die Schlacht von Naseby, 1645 216
Chronik: Der Verfassungsstreit in England
Die Schlacht von Blindheim oder Höchstädt, 1704 225
Chronik: Der Aufstieg Frankreichs
Die Schlacht von Poltawa, 1709 233
Chronik: Der Aufstieg des Moskowiterreiches
Die Schlachten von Roßbach und Leuthen, 1757 241
Chronik: Aufstieg und Ausdehnung Preußens
Die Schlacht von Plassey in Indien, 1757 251
Chronik: Die Ausdehnung des Britischen Empires in Indien
Die Schlacht auf der Ebene von Abraham, 1759 258
Der Kampf zwischen England und Frankreich in Nordamerika
Die Kapitulation von Saratoga, 1777 266
Chronik: Der Aufstand der amerikanischen Kolonien
Die Schlachten bei Chesapeake und die Belagerung von Yorktown, 1781 274
Chronik: Der Fortgang der Rebellion, 1778-1781
Die Kanonade von Valmy, 1792 282
Chronik: Die Morgenröte der Französischen Revolution
Die Schlacht von Trafalgar, 1805 291
Chronik: Der Kampf zwischen Frankreich und England auf den Meeren
Die Schlachten von Jena und Auerstedt, 1806 301
Chronik: Der Kampf zwischen Frankreich und England auf dem Kontinent - erste Phase
Die Völkerschlacht von Leipzig, 1813 314
Chronik: Der Kampf zwischen Frankreich und England auf dem Kontinent - zweite Phase
Die Schlacht von Waterloo, 1815 329
Chronik: Der Feldzug von 1814
Die Sieben Tage-Schlacht von Richmond, USA, 1862 344
Chronik: Die industrielle Revolution und der Anfang des amerikanischen Imperialismus
Die Belagerung von Vicksburg und die Schlacht von Chattanooga, 1863 354
Chronik: Der Fortgang des amerikanischen Bürgerkrieges, 1862-1863
Die Schlachten von Sedan, 1870 362
Chronik: Die Machtverhältnisse Preußens
Die Belagerung von Port Arthur, 1904-05 376
Chronik: Die Entstehung des japanischen Imperialismus u. Rußlands Ausdehnung in den Fernen Osten
Die Schlachten an der Marne und von Tannenberg, 1914 386
Chronik: Die Ursachen des Ersten Weltkrieges
Die Schlachten von Sari-Bair und an der Suvla-Bucht, 1915 404
Chronik: Taktisches Patt und die Veränderung der Ziele
Die Schlacht von Amiens, 1918 414
Chronik: Der Fortgang des Krieges, 1915-1918
Die Schlacht von Vittorio Veneto, 1918 426
Chronik: Der Krieg zwischen Italien und Österreich
Die Schlacht von Warschau, 1920 437
Die russische Revolution
Die zweite Schlacht von Sedan und die Niederlage Frankreichs, 1940 445
Chronik: Der Aufstieg des Dritten Reichs und die Ursachen des Zweiten Weltkrieges
Die Schlachten um Moskau, 1941 467
Chronik: Unternehmen ›Barbarossa‹ und das Leih- und Pachtgesetz
Die Schlacht bei Midway, 1942 482
Chronik: Das russische Problem und die Ausdehnung des Krieges auf den Pazifik
Die Schlachten von El Alamein, 1942, und Tunis, 1943 493
Chronik: Der Krieg in Nordafrika
Die Schlacht von Stalingrad, 1942-1943 505
Chronik: Die Grundlagen für den Stalingrad-Feldzug
Die Schlacht in der Normandie, 1944 517
Chronik: Die politischen und zweiten Fronten
Die Schlacht im Leyte-Golf, 1944 533
Chronik: Der Fortgang des Krieges im Pazifik, 1942-1944

Epilog: Der Zweite Weltkrieg im Rückblick und in Vorausschau 547

Autor: John F. C. Fuller
560 Seiten gebunden mit div. Abbildungen
Atlasformat 25 x 34 cm gebunden
600 zum Teil vierfarbige Abbildungen und umfangreiches Personenverzeichnis.

Grabert-Verlag 
43.00 CHF 
Das Deutsche Volksgeschichte 
Ein Bildwerk in 145 Bildern 
Frau Erna Lendvai-Dircksen entdeckt als Schülerin der Lette-Schule in Berlin die Tiefen der Aussagen des deutschen Volksgesichtes und sah ab 1911 seine fotographische Gestaltung als ihre Lebensaufgabe an. Sie konnte das als sicher größte deutsche Prträtistin gerade noch vor Verstädterung, Amerikanisierung und Fremdeinwanderung tun. Ihr gelang es, die der Monumentalität und Innigkeit eines Dürers, Cranach und Riemenschneiders vergleichbaren Köpfe zu finden und bildlich festzuhalten, indem sie die Menschen bis in die letzte Einöde aufsuchte.

In vielen Einzelbändchen und zwei größeren Büchern wurden ihre Arbeiten bis Kriegsende noch vor dem Totalverlust ihres Archivs veröffentlicht, bis jetzt meist verschollen sind und nur noch als seltene Kostbarkeiten antiquarisch einmal auftauchen.

Professor Helmut Schröcke unternahm es seit seiner Jugend, diese Werke zu sammeln und der Verlag wagte es jetzt, da die Identität unseres Volkes - die vom Grundgesetz geschützt ist - mehr bedroht ist als jemals zuvor in der Geschichte, dieses Werk als eindringliche Mahnung an die Öffentlichkeit vorzulegen.

Autor: Helmut Schröcke
160 Seiten gebunden, mit 145 Bildern.

Grabert-Verlag 
25.00 CHF 
Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert 
Das Ringen eines Volkes um Einheit und Bestand 
Die außergewöhnlichen Höhe- und Tiefpunkte deutschen Schicksals, die vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einander schnell folgten, sind einzeln in Tausenden von Büchern beschrieben worden, und viele Untersuchungen haben sich in Detailstudien mit den oft folgenschweren Einzelheiten befasst. Insbesondere ist zur historischen und moralischen Schuld einzelner der politisch oder militärisch handelnden Persönlichkeiten und über die Hintergründe der betreffenden Vorgänge viel veröffentlicht worden.
Das meiste dazu geschah in den letzten 60 Jahren allerdings aus der Sicht der Sieger in Fortsetzung deren psychologischer Kriegsführung gegen das Reich und als Material zur Umerziehung der 1945 besiegten Deutschen. Politische und weltanschauliche Absichten hatten dabei oft den Vorrang vor wissenschaftlicher Objektivität und der berechtigen Forderung nach Historisierung der Geschichte.
Beide Tatsachen - die vielen vorhandenen Detailuntersuchungen wie die noch herrschende Unterdrückung des Revisionismus - verlangen, insbesondere angesichts des mangelnden Geschichtsbewusstseins und der geringen Geschichtskenntnisse der gegenwärtigen Bundesbürger, nach modernen und objektiven Gesamtdarstellungen, nach einem Überblick über die Geschichte der Deutschen im vergangenen Jahrhundert. Ein solcher liegt nun aus der Feder Rolf Kosieks unter dem Titel Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert vor.

Autor: Rolf Kosiek
508 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen.

Grabert-Verlag 
16.00 CHF 
Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 
Entstehung und Geschichte 
Über die Bedeutung der Geschichte für den Einzelnen und für ein Volk besteht unter Gebildeten kaum ein Zweifel: Man muß die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten zu können.

Die abgelaufene Geschichte kann in unterschiedlicher Form auf die Generationen der Gegenwart und der Zukunft übertragen werden. Es gibt Monographien zu einzelnen Fragen, Vorgängen und Persönlichkeiten. Es gibt Darstellungen ganzer Epochen bis hin zu den dickleibigen oder vielbändigen Universalgeschichten. Es gibt historische Lexika und Zeittafeln. Nicht zu vergessen sind auch die historischen Romane, wie sie etwa in den berühmten Werken von Gustav Freytag oder Felix Dahn vorliegen und das Geschichtsbild einer Generation stark prägten.

Eine besondere Form der Darstellung der Geschichte hat sich der Verfasser des vorliegenden Buches Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation einfallen lassen. Er hat darin die Geschichte der Deutschen von den Anfängen in der Vorzeit bis zum Ende dieses Heiligen Reiches 1806 dargestellt, als Kaiser Franz II. nach Gründung des Rheinbundes durch die reichsvergessenen Fürsten die ehrwürdige Kaiserkrone niederlegte.

Dabei hat der Verfasser das allgemeine Geschehen, nach Epochen und – für die Kaiserzeit – nach einzelnen Herrschern geordnet, stichwortartig beschrieben. Dazu werden, unterteilt nach außen- und innenpolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Begebenheiten, die wichtigsten Ereignisse der jeweiligen Zeit aufgeführt. Besonders reichhaltig sind für die verschiedenen Abschnitte die kulturellen Neuerungen durch Nennung der wichtigsten zeitgenössischen Werke in Baukunst, Literatur, Musik, Malerei oder Skulptur dargestellt. Auf die jeweiligen gesellschaftlichen Veränderungen wird ebenfalls hingewiesen. Eine Zeittafel mit genauen Jahreszahlen für die bedeutendsten Vorgänge in den einzelnen Epochen gibt die genaue Einordnung an.

Auf diese Weise ist es möglich, wegen der übersichtlichen Anordnung sehr schnell sowohl einzelne Begebenheiten als auch größere Zusammenhänge zu finden und sie in ihrer Zeit einzuordnen. Dazu trägt auch ein ausführliches Personenverzeichnis bei. Das Werk bildet somit in einem sowohl eine politische und gesellschaftliche als auch eine Kunstgeschichte.

Da die mittelalterliche und neuere deutsche Geschichte eng mit der Erneuerung des römischen Kaisertums verbunden ist und dieses bedeutsame Impulse aus dem klassischen Griechenland empfing, wird einleitend nach der mitteleuropäischen Vor- und Frühgeschichte auch die klassische griechische und römische Geschichte in Kurzform nach denselben Prinzipien dargestellt. Eine reiche und liebevoll vorgenommene Bebilderung mit vielen zeitgenössischen Darstellungen ergänzt die historischen Angaben des Werkes und macht die angegebenen historischen Daten anschaulicher.

Damit liegt mit dem vorliegenden Werk eine übersichtliche Beschreibung der Geschichte des deutschen Volkes vor. Sie ist besonders verdienstvoll in einer Zeit der Geschichtsvergessenheit und der politisch begründeten einseitigen Fälschung der Geschichte zu Lasten Deutschlands. Sie eignet sich besonders als wertvolle Ergänzung und notwendige Richtigstellung zu den gegenwärtigen Schulbüchern, die im Dienste der Umerziehung die deutsche Geschichte – auch die längst vergangene des Mittelalters – stark verzerrt darstellen. Horst Petersens Arbeit empfiehlt sich als umfassendes Nachschlagewerk.

Autor: Horst Petersen
559 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen.

Grabert-Verlag

 
31.00 CHF 
Balance of Power 
Die Heuchelei der Anglo-Amerikaner 
Seit mehr als zwei Jahrhunderten und bis an die Ge- genwart heran ist die sogenante balance of power, das Gleichgewicht der Kräfte auf dem Kontinent, die wich- tigste Grundlage britischer Außenpolitik gewesen. London verstand darunter eine Politik, nach der sich Großbritannien immer mit anderen Mächten gegen die stärkste Kraft auf dem europäischen Festland zu verbinden hatte, um diese nicht zu mächtig werden zu lassen. So geschah es nacheinander gegenüber Portugal, Spanien, den Niederlanden, Frankreich und nicht zuletzt im vergangenen Jahrhundert gegenüber dem Deutschen Reich. Margret Thatchers Versuch, mit allen Mitteln die kleine deutsche Wiedervereinigung 1989/90 zu verhindern, gründete noch auf diesem Prinzip, obwohl es seit langem völlig unzeitgemäß und überholt ist.

Mit dieser Politik, die London gegenüber Europa den Rücken freihielt, konnte das britische Empire im 18. und 19. Jahrhundert aufgebaut werden, so daß das englische Kolonialreich schließlich weite Teile der Welt mit Hunderten von Millionen Menschen umfaßte und die Flotte des Inselstaates die unangefochten Weltmeere beherrschte: "Britannia rules the waves." Englisch wurde zur lingua franca, zur allgemeinen Handelssprache, der ganzen Welt, die Pax Britannica zur Grundlage der Weltordnung.
Als nach der Reichseinigung 1871 dem englischen Weltreich in dem neuen deutschen Staat und in seiner rasch aufblühenden Wirtschaft ein Konkurrent entstand, der auch über die Weltmeere ausgriff und als letzter europäischer Staat sich Kolonien zulegte, handelten die an der Themse herrschenden konservativen Kreise wieder einmal nach der im Grunde bereits damals unzeitgemäß gewordenen balance of power. Seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts erschienen in der britischen Presse immer wieder Grundsatzartikel, die darauf hinwiesen, daß England eine militärische Front gegen das Deutsche Reich aufbauen müsse, um diesen Mitbewerber durch Krieg auf dem Weltmarkt auszuschalten. Der Erste Weltkrieg war die Folge, für dessen Sieg Großbritannien große Zugeständnisse und Verpflichtungen gegenüber den USA eingehen mußte. Bei den Friedensverhandlungen in Versailles konnte London der sich bietenden Möglichkeit nicht widerstehen, das Reich für lange Zeit durch härteste Bedingungen niederzuhalten.

Zu spät erkannten die Briten, daß sie ihr eigenes Weltreich gefährdet hatten und der lachende Erbe in Washington schon wartete. Dennoch verrannte sich Churchill im Zweiten Weltkrieg erneut in denselben Fehler, verbündete sich mit dem Bolschewismus und wurde durch seine unbedingte Kriegspolitik gegen Deutschland zum Totengräber des Empires und des bis dahin weltweit den Ton angebenden Europas.

it dem roten Faden der Auswirkung dieser balance of power wird in dem vorliegenden Buch die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert dargelegt und aufgezeigt wie die großen militärischen Auseinandersetzungen letztlich diesem Prinzip entsprangen und wie die USA diese Grundlage und deren Moral übernahmen, der sie bis heute verpflichtet sind.

Autor: Helmut G. Wartenberg
540 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen 
25.00 CHF 
Die Thule-Gesellschaft 
Legende Mythos Wirklichkeit 
November 1918. Wie in vielen Städten Deutschlands stehen auch in München die Zeichen auf Revolution. Aufständische besetzen die strategisch wichtigen Punkte der Stadt, die Republik wird ausgerufen, der bayerische König für abgesetzt erklärt. Doch im Geheimen formiert sich der Widerstand. Unter dem Dach der Thule-Gesellschaft versammeln sich völkische und deutschnationale Verbände und Einzelkämpfer. Ein Kampfbund wird gebildet, der Gegner wird infiltriert, Ausweise und Fahrscheine werden gefälscht, Sabotageakte verübt, Kämpfer zu den außerhalb Münchens stationierten Freikorps geschleust. Nach dem tödlichen Attentat auf Sozialistenführer Kurt Eisner eskaliert die Lage. Eine anarchistische Räterepublik wird ausgerufen, wenig später eine kommunistische. Für die Thule-Gesellschaft wird die Luft dünn. Razzien und Verhaftungen erfolgen. Sieben Thule-Leute werden im Hof des Luitpold-Gymnasiums von Rotgardisten ermordet. "Sie starben als erste den Tod für das Hakenkreuz", wird Thule-Chef Rudolf von Sebottendorff später behaupten. Die Geschichte dieser turbulenten Monate erzählt dieses Buch.
Doch die Widerstandszentrale gegen Revolution und Räterepubliken ist noch aus einem anderen Grund von historischer Bedeutung. Denn die Thule-Gesellschaft gilt als Wegbereiterin des Nationalsozialismus. Sie verwendete schon das Hakenkreuz als Emblem. Die NS-Zeitung ›Völkischer Beobachter‹ ging aus dem ›Münchener Beobachter‹ hervor, der sich im Besitz Sebottendorffs befand. In der Thule-Gesellschaft und ihrem engeren Umfeld wirkte spätere NS-Prominenz wie Rudolf Heß, Alfred Rosenberg, Gottfried Feder und Hans Frank, aber auch der völkische Dichter Dietrich Eckart, ein wichtiger Förderer Hitlers. In der Deutschen Arbeiter-Partei, aus der die NSDAP hervorging, standen anfangs die Thule-Mitglieder Anton Drexler und Karl Harrer an der Spitze. Doch welche Rolle spielte der Geheimbund an der Wiege der Hitlerbewegung tatsächlich? Dieser Frage geht das Buch nach. Es untersucht die Einflüsse en detail, stellt strittige Positionen dar und versucht in einer zusammenfassenden Würdigung zu klären, wie wichtig die Thule-Gesellschaft für den Nationalsozialismus wirklich war.
Aber nicht nur Historiker haben sich mit der Thule-Gesellschaft beschäftigt. Viele Autoren sehen in ihr eine ›okkulte‹ Gruppe, die nicht nur am Anfang, sondern bis zum Ende der NS-Herrschaft als geheime Machtzentrale hinter Hitler und der NSDAP standen. In den Deutungen dieser Theorien sind finstere irdische oder überirdische Kräfte am Werk, die die NS-Führung wie Marionetten an Fäden tanzen lassen. Auch dieser ›neue Mythos von Thule‹ wird hier behandelt, seine Inhalte werden den Fakten gegenübergestellt, die Hintergründe der Autoren beleuchtet, mögliche Motive und leitende Ideen freigelegt. Insofern versucht das Buch auch ein wenig dazu beizutragen, die Trennschärfe zwischen quellenorientierter Geschichtsforschung und von wissenschaftsfernen Motiven inspirierter Dämonisierung und Legendenbildung wieder herzustellen. Denn in Zeiten, in denen Propaganda-Machwerke wie Rauschnings ›Gespräche mit Hitler‹ auch von ›seriösen‹ Autoren immer noch als Quelle verwandt werden, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Mythos immer mehr.

Autor: Detlev Rose
320 Seiten gebunden, mit div. Abbildungen

Grabert-Verlag 
23.00 CHF